#2446

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 14:50
von Steffi9187 • 1.128 Beiträge | 1160 Punkte

Ob die schlimm sind weiß ich nicht. Hab auch keine ahnung woher ich die jetzt auf einmal habe. Das sind Ureaplasmen und die bekommt man eigentlich durch GV und wir haben seit Kenntnis der Schwangerschaft kein GV mehr, da ich gerade wegen so Keimen usw kein Risiko eingehen wollte. Bin echt geknickt und hab angst das die nächsten Freitag dann trotz Antibiotika nicht weg sind 😭


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#2447

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 15:37
von Umut • 2.684 Beiträge | 2686 Punkte

Das war bestimmt der Kurs marbel. Der reißt die wunden auf. Das bist nicht du eo ne Mimose ist, Das ist weil man da so drauf geschubst wird. Die Erinnerungen erbarmungslos kommen. Und dann steht man damit da.

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#2448

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 15:54
von Steffi9187 • 1.128 Beiträge | 1160 Punkte

Marbel du bist keine Mimose. Du darfst schlechte Tage haben und traurig sein.


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#2449

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 16:14
von Sarah01 • 327 Beiträge | 327 Punkte

Steffi 9187, ich hatte auch immer ureaplasmen. Das ist an sich gar nix schlimmes. Man geht davon aus dass mindestens 50-60 Prozent aller Frauen die haben. Sie können aber eben in seltenen Fällen Cervixverkürzungen und vorzeitige Blasensprünge mit verursachen, wenn sie sich unkontrolliert vermehren und es bespielsweise durch eine ungünstige immunlage oder sonstige Faktoren zu einem infektiösen geschehen kommt. Man geht davon aus, dass meist mehrere Faktoren und „unglückliche“ Umstände zusammen kommen, damit es zu so einer Situation kommt, wie es bei uns der Fall war. Mach dir bitte keine Sorgen. Durch die Antibiose werden die Keime jetzt bekämpft und bei der op wird dabb sowieso nochmal alles keimfrei verschlossen. Danach brauchen dich die blöden ureaplasmen auch gar nicht mehr zu interessieren.

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#2450

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 16:18
von Sarah01 • 327 Beiträge | 327 Punkte

Ich gehe übrigens ganz stark davon aus, dass die schon lange Zeit mal mehr mal weniger (evt auch mal unterhalb der nachweisgrenze beim Abstrich) bei Dir rumschwirren. Wie gesagt, es gibt mehr Frauen MIT als OHNE ureaplasmen
;-) wenn du nicht die Vorgeschichte hättest würde gar nicht darauf getestet werden und die werden im Normalfall auch nicht medikamentös behandelt.

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#2451

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 16:24
von Sarah01 • 327 Beiträge | 327 Punkte

Marbel, du bist keine Mimose sondern eine Kämpferin. Ich finde es toll, dass du so ehrlich und schonungslos beschreibst wie es dir geht. Ich kann auch verstehen, dass da manchmal Selbsthass hochkommt, weil man ja eigentlich gar nicht so fühlen will, wie man gerade fühlt. Du hast aber jedes Recht auf dunkle Stunden. Morgen wird wieder ein besserer Tag, das wünsch ich dir von Herzen!

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#2452

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 16:52
von Steffi9187 • 1.128 Beiträge | 1160 Punkte

Danke Sarah. ❤
Die meinten halt das die Ureaplasmen weg sein müssen bevor operiert wird, da sie sonst reinwandern.
Mich nervt es einfach das der Termin nun veschoben wurde. Dan haben sie mir rin Rezept mitgegeben und meinten ich soll an Tag 1. 4 Stk nehmen, Tag 2. Bis 5.jeweils 2 Stk. So nun stand ich in der Apotheke und es hieß das ich mir nur eine 10er Packung verschrieben wurde...
Nun fehlen mir 2 Tabletten. Hoffe meine FÄ verscheeibt mir welche, sonst muss ich extra nochmal in die Klinik nur für 2 Tabletten...😔


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zuletzt bearbeitet 10.01.2020 17:08 | nach oben springen

#2453

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 17:14
von Steffi9187 • 1.128 Beiträge | 1160 Punkte

Sarah hattest du auch die Ureaplasmen vor deiner Op?
Wie lange hast du dann Antibiotika bekommen ?


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#2454

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 18:33
von Sarah01 • 327 Beiträge | 327 Punkte

Ja, hatte beide Male vor op ureaplasmen und beide Male 10 Tage Antibiose.


Bei mir wurde das gar nicht groß nochmal kontrolliert vor der op sondern nur unter der op ein weiterer Abstrich gemacht. Da waren sie dann da wohl weg oder zumindest reduziert. Am op Tag und die 3 Tage danach gab es dann auch nochmal Antibiose intravenös. Die volle dröhnung:-))

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#2455

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 18:35
von Sarah01 • 327 Beiträge | 327 Punkte

Grad nochmal geschaut. Antibiose hatte ich diesmal nur 7 Tage vor op. Ich hab aber nur zwei Tabletten immer genommen und keine 4. aber das kommt bestimmt aufs Präparat an. Deine gyn kann Dir ganz sicher problemlos noch eine Packung verschreiben.

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#2456

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 19:08
von Steffi9187 • 1.128 Beiträge | 1160 Punkte

Okay, da sieht man mal wieder die Unterschiede zu den Krankenhäusern. Meine operien wohl erst wenn die weg sind und das macht mir etwas Sorgen. 😩
Ich nehme clarithromycin-Micro Labs 250 mg

Ich werd am Montag einfach mal zu meiner FÄ gehen und an der Anmeldung fragen. Denke , dass sie auch ein Bericht bekommen haben über die Keime.
Und warum sollte ich auch lügen? Keiner nimmt freiwillig Antibiotika. 😆

Musste mich heute auch im KH ganz schön durchsetzen damit ich beides bekomme und nict nur den ftmv. 🤦‍♀️
Wobei das heute auch wieder ne andere Ärztin qar und ich meinte sie soll bitte die Ärztin von Dienstag fragen. Diese sagte dann, dass es sinnvoll wäre, da meine Cervix nur bei 3,17 cm ist und somit schon verkürzt wäre...🙄

Über die Risiken wurde ich auch aufgeklärt, da wurde mir ganz anders. Fruchtblase kann verletzt werden, vorallem bei der Cerclage hieß es ...😵


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zuletzt bearbeitet 10.01.2020 19:09 | nach oben springen

#2457

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 20:31
von Niesi85 • 803 Beiträge | 817 Punkte

Steffi,
ich glaube, das Risiko ist nur erhöht, wenn die Plazenta direkt über dem Muttermund sitzt. Generell müssen die Ärzte ja über jedes noch so kleine Risiko aufklären.
War ja bei der AS auch so...da wurde mir auch ganz anders. Die Ärztin sagte aber bei fast jedem Risiko: das passiert so gut wie nie, aber man muss es eben trotzdem erwähnen.

Ich wünsche dir, dass das AB schnell anschlägt und die Infektion bald zurückgegangen ist. Ärgerlich, wenn man schon so sehr aufpasst und dann trotzdem was passiert 😒


Niesi mit ⭐️ im ♥️ und 🌈-Baby im 🤰
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#2458

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 10.01.2020 22:59
von Steffi9187 • 1.128 Beiträge | 1160 Punkte

Sie meinten halt dasbei einer Cerclage das Risiko besteht, dass die Fruchtblase verletzt wird. 🤷‍♀️ wenn die Nahe am Muttermund liegt.

Jetzt hoffe ich erstmal das ich nächste Woche keimfrei bin. Wollte die op endlich hinter mich brkngen. Habso angst, da mein gmh ja nur 3 cm war laut der Ärztin 😬


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#2459

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 11.01.2020 08:21
von Susanne • 4.675 Beiträge | 4693 Punkte

Auch an dieser Stelle nochmal: Ich würde mich über einen kleinen Gästebucheintrag freuen, wenn wer mag!

Auch möchte ich an das Hochladen von Fotos erinnern, natürlich auch hier nur von jemandem, der das möchte. Ich denke, es ist hilfreich für Frauen, um ihnen die Angst zu nehmen und sie vorzubereiten.


zuletzt bearbeitet 11.01.2020 08:52 | nach oben springen

#2460

RE: Schwanger

in Schwanger nach erlittener Fehlgeburt 11.01.2020 08:51
von Sarah01 • 327 Beiträge | 327 Punkte

Steffi, das wird schon! Die ureaplasmen lassen sich an sich schon ganz gut behandeln. Es ist nur so, dass sie dann nur oft wiederkommen bzw sich wieder vermehren. Aber das ist dann völlig egal, wenn der ftmv erstmal liegt.

Echt witzig wie unterschiedlich die Krankenhäuser arbeiten. Ich hätte nicht unbedingt die Cerclage gewollt aber im Uniklinikum in Hamburg legen sie die immer zusätzlich, nach dem Motto „Doppelt hält besser“ bzw „Schaden kann es nicht“ :-)) und die sagen, dass GAR kein zusätzliches op Risiko besteht. Also komplett anders herum.

Der Nachteil einer zusätzlichen Cerclage besteht laut Saling ja auch eher darin, dass es sich wieder um einen Fremdkörper handelt, der potentiell das Risiko für Infektionen erhöht. Die Cerclage muss ja auch frühzeitig entfernt werden, bevor die Geburt losgeht. Bei Wehen würde sie in den gmh einschneiden, anders als die Nähte des ftmv. Saling meint, die Cerclage habe keinen zusätzlichen Nutzen, weil eine „echte“ Muttermundschwäche so gut wie nie vorkäme sondern es eigentlich immer nur im Bakterien ginge. Ganz ehrlich glaube ich das auch bei Dir, weil man die ureaplasmen ja diesmal nachweisen konnte. Mach dir keinen Kopf um die 3cm 1. ist das lang genug und 2. hast du selber ja gesehen, wie sehr die Messungen schwanken. Trotzdem finde ich es nachvollziehbar dass du das komplette Programm möchtest als ftmv + Cerclage und, wie gesagt, wärst du hier in Hamburg wäre das sowieso so gemacht worden.

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