#1

Unser Böbbel

in Eure Geschichte 08.11.2020 13:26
von Ginabuser • 2 Beiträge | 2 Punkte

Hallo miteinander

Für mich und mein mann war schon immer klar das wir gerne kinder haben möchten. Im Sommer 2018 pille abgesetzt und mit üben angefangen. Die Periode hat sich nur seehr langsam eingependelt und im diesem August 2020 hatte ich den positiven SST in der Hand. Voller Vorfreude erzählte ich es meinem Mann, wir strahlten nur so über das ganze Gesicht. Nach zwei Jahren also doch noch ein Wunder... Alles war perfekt, keine Schwangerschaftsbeschwerden, keine Übelkeit nichts! 9 Woche Herzschlag und alles gut. 12 Woche Kind ein wenig kleiner und Nacken darum nicht messbar. Eine Woche später waren wir wieder beim Ultraschall und dann wurden wir in die Unikinik überwiesen, da unser Böbbel zu viek Hirnwasser hatte. Die Spezialistin schallte lange unseren kleinen Böbbel und sagte dann, dass er schwere Fehlbildungen am Kopf und im Hirn hatten.

Am montag ging es für uns dann zur Feinpunktion und das Resultat hatten wir zwei Tage später: Triplodie, keine Chance auf Überleben der Schwangerschaft. Schweren Herzens wurde der Abbruch am Freitag durchgeführt.

Wir vermissen unseren Böbbel hoffen das er uns evt. bald ein gesundes Wunder schickt.

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#2

RE: Unser Böbbel

in Eure Geschichte 08.11.2020 14:25
von Susanne • 4.613 Beiträge | 4631 Punkte

Liebe Gina, mein Mitgefühl für Deinen Verlust, das war sicher eine schwere Entscheidung für Euch, wenn auch klar war, dass es nicht überleben kann. Wie fühlst Du Dich? wie kommst Du zurecht?
Hast Du lieben Beistand? Wahrscheinlich wussten schon einige von der Schwangerschaft?
Lg susanne

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#3

RE: Unser Böbbel

in Eure Geschichte 08.11.2020 19:43
von Wassermonster • 187 Beiträge | 191 Punkte

Liebe Gina, was für eine schlimme Erfahrung für euch. Ich hoffe sehr, dass ich euch gegenseitig gut stützen könnt. Fühl dich gedrückt! Anne Lea

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#4

RE: Unser Böbbel

in Eure Geschichte 08.11.2020 20:37
von Ginabuser • 2 Beiträge | 2 Punkte

Liebe Susanne

Zu wissen das es noch andere Frauen gibt denen so was oder ähnliches wiederfahren ist, hilft zum wissen dass ich nicht alleine bin. Mkrgeht es soweit gut, wir haben eine tolle Familie und ein sehr gutes Umfeld auf das wir uns verlassen können. Mein Mann und ich, wir stützen uns gegenseitig und helfen uns immer wieder.

Ja es wussten sehr viele uber die Schwangerschaft bescheid. Wir sind aber auch sehr offen jnd erklären den Personen die fragen was die Diagnose war und warum wir uns so entschieden haben.

Bis jetzt haben wir nur gute Erfahrung gemacht mit unserer Offenheit, auch als es so lange nicht geklappt hat waren wir offen und haben immer die Wahrheit gesagt. Wir werden dies auch weiterhin tun und glauben es hilft bei der Verarbeitung von unserem Verlust.

Danke für die liebe Nachfrage.

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