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Unser Baby

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.07.2020 02:52
von Umut • 1.844 Beiträge | 1846 Punkte

wir hatten relativ spontan entschlossen Eltern zu werden. In meiner Familie würden fast alle ständig ungeplant schwanger. Also hab ich mir da keine Gedanken gemacht. Fehler eins. Denn es dauerte ewig bis ich schwanger war, fast ein Jahr. Was sehr belastend war.

Umso größer war dann die Freude beim Test. Zunächst war der Strich fast nicht zu erkennen.
Habe früh die ersten Sachen gekauft. Wollte das finanzielle gut verteilen. An negativen Ausgang kein Gedanke. Statt dessen ging's mir gut. Das Baby und ich waren eins.
Am Karfreitag hat es sich dann entschlossen zu gehen. Für mich völlig überraschend in der 12 Woche.

Ich hab es dann im Garten beerdigt. Fühlt sich trotzdem noch zu weit weg an.
Wir stritten dann sehr viel über die Schuld frage. Hatten täglich Streit. Eigentlich hasste ich nur meinen Körper fürs versagen und er bekam alles ab. Die Fernbeziehung war nicht zuträglich.

Im August würde ich dann wieder schwanger. Er wußte es sofort, drängte vor der mens zum Test. Ich war negativ eingestellt. Erste Test zwei Tage vor mens kaum sichtbar positiv. Am mens Tag dick. So gut fielen die vom roten Baby nicht aus.
Es begann dann das bangen. Angst es wieder zu verlieren. Angst sich zu freuen. Dazwischen immer mal Freude. Die direkte Verbindung war nicht da, alles überschattet von Angst.
In der 18 Woche outet sich dann das Baby. Es war eine Erleichterung zu wissen das Herz schlägt. Zuvor lag es unpassend, Wir könnten nichts hören.
Danach gab es gute Phasen. Glaubte ans Baby. Immer gefolgt von schlechten. War eine harte Zeit. Dachte mit dem Herzschlag käme Entspannung, Aber nein. Dachte mit den ersten Bewegung käme Entspannung. Auch nein. Eigentli6kam die erst als es lebensfähig war. Und selbst da war angst der ständige Begleiter
Die Bewegung wR trotzdem sehr schön zu spüren. Mit dem Baby zu kommunizieren. Es für sich zu haben. Vermisse oft dieses Gefühl und den dicken Bauch. Hatte aber auch keine wirklichen Beschwerden.
Irgendwann, lange nach geburts Termin, kam dann endlich das Baby zur Welt. Oft war und ist es unwirklich. Dass es wirklich unseres ist, Wir es behalten dürfen.

Mittlerweile ist es 6 Wochen. Ist unser Sonnenschein. Sie ist total entspannt und redet und bewegt sich viel. Es ist als sei sie schon immer da. Wieder erwarten finde ich die Zeit nicht anstrengend. Klar hat sie mal eine schrei Phase etc. Aber noch kein oh Gott Gefühl von das ist nicht zu schaffen und bereuen. Klar ist es manchmal viel, etwas mehr Unterstützung vom Partner und Familie wäre schön. Aber geht irgendwie. Sind meist nur die eigenen Vorstellungen vom ideal Die Das Leben schwer machen. Leider hänge ich denen trotz des Wissens nach.

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