Austausch im ersten Trimester
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RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 26.01.2026 15:57von Susanne • 5.591 Beiträge | 5611 Punkte
Oh nein, was für eine scheiße in der Tat... Es tut mir sehr leid. Hier kannst du wegen möglicher Ursachen schauen, dir einen Überblick verschaffen https://www.fehlgeburt.info/ursachen/ Die wievielte FG ist es nun in Folge?
RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 26.01.2026 21:43von regenbogenherz • 37 Beiträge | 37 Punkte
Vielen lieben Dank für eure Nachrichten und Wünsche.
Bisher wurde nichts getestet. Da ich aber vorher immer mit Schmierblutungen zu tun hatte und nun mit dem Progesteron nicht, gehe ich schonmal von aus, dass das hilft.
Gerinnung und Schilddrüse werde ich auf jeden Fall testen lassen- entweder über meinen Gyn oder den Hausarzt.
Werde aber je nach dem was morgen der HCG Wert sagt auch nochmal in einer Kiwu anrufen, die auch Genetik machen.
Es ist die zweite FG. Die erste im September bei 10+3 bei Entwicklungsstadium 8+4. bis dahin war alles zeitgerecht und unauffällig- bis auf die ständigen Schmierblutungen. Hatte kein Progesteron bekommen.
Diesmal war bei 6+0 nur die Fruchthöhle zu sehen. Am 14.1 war nur eine 3mm Struktur zu sehen. HCG bei 47000 und auf 56000 innerhalb von 2 Tagen. Letzten Montag dann Herzschlag und zwei Strukturen mit ca. 6mm, aber alles nicht genau darstellbar.
Heute dann wieder zwei Strukturen, aber auch nicht richtig darstellbar und wieder kleiner.
Also ein völlig anderer Verlauf.
Ich habe auch bis gestern noch daran gedacht eine Zweitmeinung einzuholen, aber wenn ich heute bei 9+6 bin, dann gibt es nichts mehr schön zu reden. Und wir haben ja auf demselben Gerät unser Sternchen gesehen. Da macht es kaum Sinn, warum es jetzt nicht darzustellen ist. Es müsste ja schon größer sein.
Und ja von meinen frühen und starken Symptomen kann es mit den Zwillingen passen und dass dann die Entwicklung nicht mehr gepasst hat. Aber beide gleiche Größe…
Aktuell habe ich seit 2 Stunden starke ziehende Unterleibschmerzen, die in den MuMu und den Rücken ziehen. Mein erster Gedanke war „ wie damals“…
Merkwürdig, dass die ganzen Tage nichts ist und dann ist man beim US und ein paar Stunden später geht es los? So war es im September auch. Als wollte sich etwas verabschieden und mein Körper dann loslassen.
RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 27.01.2026 06:57von Susanne • 5.591 Beiträge | 5611 Punkte
https://www.fehlgeburt.info/medizinische-artikel/ Prof. Würfel, der ja sehr, sehr kompetent ist auf dem Gebiet, hat für unsere Seite diesen Artikel verfasst, denn könntest du auch noch lesen.
Wie geht es dir?
RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 27.01.2026 10:40von Zebrafink • 48 Beiträge | 48 Punkte
Mensch, regenbogenherz, es tut mir so leid. 😔 Ich wünsche dir viel Kraft für die kleine Geburt und einen friedvollen Abschied. 🍀 Was eine Scheiße, genau die richtige Beschreibung.
Bei uns sind Schilddrüse und Gerinnung als erstes dran. Progesteron hattest du ja schon bekommen und es hatte geholfen (ich hoffe, ich hab es richtig im Kopf), da würde ich auf jeden Fall drauf bestehen, es von Anfang an nehmen zu können.
RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 27.01.2026 14:36von Stephie • 9 Beiträge | 9 Punkte
Regenbogenherz, das tut mir wirklich sehr leid!
Ich hoffe sehr, dass euch das Gespräch beim Frauenarzt weiterhilft.
Den Schilddrüsenwert kann man auch beim Hausarzt prüfen lassen, da musste ich nie was bezahlen. Oder mall lässt sich zum Endokrinologen überweisen, die gucken glaube ich genauer hin. Da ist es damals bei mir rausgekommen.
RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 28.01.2026 11:51von regenbogenherz • 37 Beiträge | 37 Punkte
Vielen Dank ihr Lieben für eure zahlreichen Nachrichten und Tipps.
Ich bin sehr froh, dass mit dem Gespräch heute bei meinem Frauenarzt ja sehr offen gegenüber allen Methoden erst und auch bei Dingen, die nicht schaden, aber potentiell helfen können. Er war tatsächlich auch am Wochenende auf einem Kinderwunschkongress und hat sich fortgebildet.
Da war ich überrascht, weil ich ihn sonst eher konservativ, nach Leitlinie eingeschätzt hätte.
Mein HCG ist von den 56.000 auf 39.000 gesunken. Und nachdem wir Montag noch die zwei Embryos haben sehen können, waren beide heute schon fast nicht mehr darstellbar. Das hat mich sehr verwundert, weil ich bis jetzt auch noch keine Blutungen habe aber ich meinen Unterleib seit ein paar Tagen arbeiten merke.
Ich habe dann die Überweisung bekommen für den Abbruch, weil ich jetzt nicht warten wollte, auch wenn er mich dabei unterstützt hätte. Was ich dabei heute alles erlebt habe, hinterlässt mich und mein Mann einfach nur fassungslos.
Die erste Klinik, die ich angerufen habe, die medikamentöse Abbrüche anbietet, hat mir am Telefon sofort gesagt, dass sie das nur als Igelleistung anbieten und es 450 € kostet. Und wenn ich das nicht bezahlen möchte, dann müsste ich eben die OP nehmen.
Mein Frauenarzt war davon vollkommen irritiert und hatte da kein Verständnis für aber leider bietet er das nicht an.
Mein Mann und ich sind dann zu meiner alten Praxis gefahren, die das auch anbieten und dort stand ich dann am Anmeldetresen und die Frau meinte zu mir, dass sie noch mal nachfragen wüsste wegen dem Preis als ich ihr dann gesagt habe, dass es ja medizinisch indiziert ist, meinte sie ja ne das muss bezahlt werden Und dann Originalton : Sie würden mir schon entgegenkommen, weil normale Schwangerschaftsabbrüche 450 € kosten und jetzt bei der Fehlgeburt sind nur 300 € nehmen würden.
Ich könnte ja aber auch einfach das bezahlen und dann bei der Krankenkasse einreichen…
Ich war absolut fassungslos und habe dann erst mal mit meiner Krankenkasse telefoniert. Die waren tatsächlich auch fassungslos über dieses Verhalten und haben mir zum Glück telefonisch die Kostenübernahme zugesichert.
Also bin ich wieder nach oben gegangen. Und jetzt kam der absolute Wahnsinn. Ich hatte über Doctolib geschaut und hätte sofort zwei Termine online bekommen können und ansonsten ist auch extra für diesen Abbruch. Jeden Tag sechs Termin Slots frei. Da sagt die Frau an der Anmeldung zu mir, ob mir der 11.2 passen würde. Ich habe die Frage erst gar nicht verstanden und dann meinte sicher, dass ich dann vorbeikomme.
Ich habe sie dann gefragt, ob das dir ernst ist, dass ich für die Einnahme von einem Medikament jetzt zwei Wochen warten muss nachdem ich jetzt gerade nachdem die Fehlgeburt festgestellt worden ist von unseren Zwillingen und ich schon die Kostenfrage mit Ihnen diskutieren. Muss jetzt auch noch zwei Wochen auf einen Termin warten muss, wenn ich online einen Termin für in einer halben Stunde buchen kann und auch für morgen zig Optionen habe, sie mir erst einen Termin in zwei Wochen anbieten.
Die Frage verstand sie nicht, aber ich könnte ja den Termin online buchen und dann könnte ich auch da bleiben.
Ähm 🤨 Ich habe dann ernsthaft am Tresen vor ihr an meinem Handy den Termin für 20min später gebucht… konnte dann die 300€ bezahlen und habe dann die Tabletten von der Ärztin bekommen.
Sie schallte nochmal kurz. Keine Empathie. Kein Beileid oder irgendetwas. Zu meiner Schilderung der Situation zuvor meinte sie nur, ich könnte ja meine Meinung online äußern und mir eine andere Praxis suchen…
Ich bin einfach fassungslos, wie unmenschlich der Umgang mit uns Menschen in diesen Situationen ist. Wie Geld aus allem geholt wird und man nur eine Nummer ist. Wie furchtbar hilflos man ist, wenn man sich nicht selbst informieren oder für sich einstehen kann.
RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 28.01.2026 12:32von Nelke • 2.621 Beiträge | 2631 Punkte
Liebes Regenbogenherz,
Deine verluste tun mir sehr leid. Ist das nicht schon schlimm genug...
Es ist wirklich abartig, was ihr heute erleben musstet.
Fühl dich auch von mir fest umarmt.
Ich wünsche dir viel Kraft für die bevorstehende Zeit und viele liebe Menschen die euch begleiten werden.
Liebe Grüße, Lena
RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 28.01.2026 13:38von Ahoii • 34 Beiträge | 34 Punkte
Liebe Regenbogenherz,
das tut mir so unendlich Leid dass ihr eure Zwillinge verloren habt, und umso schlimmer welche Erfahrungen du gesammelt hast.
Ich muss leider berichten, dass ich nach meiner MA ähnliche Erfahrungen gemacht habe, was den medikamentösen Abgang anging. Eine Praxis wollte auch 540€ von mir haben, die meisten haben das medikamentöse nicht unterstützt. Alle drängten zur OP. Ich hatte dann großes Glück, dass ich verzweifelt, erneut meine Ärztin anrief, um ehrlich gesagt einen natürlichen Abgang mit ihr zu besprechen..und sie mich dann auf eine Klinik verwiesen hat, die mit Medikamenten arbeiten. Und am Telefon fragte ich 5 Mal ob sie den medikamentösen Abgang machen,, und es hat mich am Ende nichts gekostet.
Es macht mich sehr traurig, dass dir das gleiche passiert ist. Ich schicke euch ganz viel Liebe und Kraft in dieser schweren Zeit.
RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 28.01.2026 13:43von Ahoii • 34 Beiträge | 34 Punkte
Susanne gab mir, als es allerdings schon zu spät für mich war, und meine MA vorbei war, denn Tipp, dass man sich die Medikamente auch online über eine holländische Apotheke bestellen könnte. Man könnte sie hierfür persönlich anschreiben. Ich hoffe zwar das ich das nie wieder brauche und wir haben in Krefeld eine Klinik zum Glück die das medikamentös macht, aber diese Option wollt eich gerne noch hier hin schreiben, für alle anderen Frauen, denen das (hoffentlich nicht) zustößt. Denn ich glaube nicht, dass wir die einzigen sind. Es ist einfach nur schrecklich und unmenschlich.
RE: Schwanger im ersten Trimester
in das 1. Trimester 28.01.2026 15:32von Hühnchen • 116 Beiträge | 116 Punkte
Liebe regenbogenherz,
es tut mir so leid. Beim Lesen deines Beitrags bin ich so wütend geworden. Ich verstehe einfach nicht, wie Menschen so sein können. Ich wünsche dir sehr, dass du dieses schlimme Erlebnis hinter dir lassen kannst und von lieben Menschen umgeben bist, die dich unterstützen.
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