#1831

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 04:55
von Nelke • 2.190 Beiträge | 2200 Punkte

Ein Kollege hatte mir damals geraten einen lieben Menschen anzurufen und zu bitten, dass derjenige vorbeikommen soll. Ich sollte das Kind stillen/füttern und demjenigen danach in die Hand drücken, damit sie die Wohnung verlassen und ich etwas Zeit für mich bekommen konnte. Das Dorf um einen herum ist wirklich Gold wert. Nine hat es gut ausdrücken können.

Du kannst übrigens über den Kinderarzt die Pumpe auf Rezept bekommen und dann in einer Apotheke ausleihen. Funktioniert einfach und du sparst dir viel Geld für eine ordentliche Pumpe.

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#1832

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 07:13
von Umut • 2.647 Beiträge | 2649 Punkte

Der Hausarzt darf dir auch die Pumpe verschreiben.unser Kinderarzt nacht das nicht. Aber Hausarzt darf auch.

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#1833

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 08:01
von Nelke • 2.190 Beiträge | 2200 Punkte

😅 bei mir war es der Kinderarzt. Geht ja ums Essen der kleinen... Nachfragen kostet in jedem Fall nichts

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#1834

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 09:25
von Nine87 • 390 Beiträge | 390 Punkte

Frauenärzte verschreibt die auch. Also, du wirst jemanden finden 😃

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#1835

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 09:27
von Dany • 584 Beiträge | 584 Punkte

Ich hab heute Nacht viel an dich gedacht, Sarah. Wir hier haben alle immer ein offenes Ohr füreinander. Ich finde es klasse, dass wir ehrlich sein dürfen und nicht verurteilt werden. Es ist aber auch keine weichgespülerte Online-Community von Menschen, bei denen alles nur perfekt aussieht und läuft. Weil, so ist das Leben nun mal nicht.

Ich finde es übrigens gut, dass du deine Gefühle und Gedanken benennen kannst.

Stillen ist schon speziell. Ich habe mir da vorher nicht so Gedanken gemacht, aber man packt einfach überall, egal vor welchen Menschen die Brüste aus. Man ist eine Milchbar.
Auch ich kämpfe mit den Gefühlen im Wochenbett. Ich kann die Kleine im Arm halten und sie gleichzeitig unendlich in meinen Bauch vermissen. Da fließen oft Tränen. Mein Freund legt Wäsche zusammen und ich heule, weil da Umstandskleidung dabei ist. Die ich vielleicht nie wieder anziehen werde. Dabei sollte ich mich freuen, dass ich jetzt 6 Kilo weniger habe als vor der Schwangerschaft, ich wahrscheinlich problemlos in alle meine normalen Klamotten passe. Die Hormone sind einfach so fies. Und der Schlafmangel tut sein übriges.
Die Angst, der neuen Rolle als Mutter nicht gerecht zu werden, habe ich auch. Sehr. Aber wir sind die besten Mütter für unsere Kleinen, das stimmt einfach so sehr! Sie lieben uns bedingungslos. Und ich bin mir auch sicher, dass du Dinge im Alltag entdecken kannst, die deine Liebe zu Tom zeigen. Oder frag mal deinen Mann, der kann dir das bestimmt auch widerspiegeln.

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#1836

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 09:35
von Niesi85 • 789 Beiträge | 803 Punkte

Hallo Sarah,
auch Frauenärzte verschreiben die Pumpe.

Aber erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt eures kleinen Wunders ❤️
Bei mir lief es bei Kind 1 auch nicht optimal und ich habe erstmal eine Weile abgepumpt. Das hat mich aber so genervt…Milchkuh trifft es da wirklich gut. Daher war ich so froh, als ich dann wieder schmerzlos stillen konnte. Stillen hat so viele Vorteile und ist dabei so praktisch - vorausgesetzt, man möchte es und fühlt sich wohl dabei!
Aber wie Susanne schon sagte, hören zu viele Mamas auf zu stillen, weil sie unerfahren sind, es nicht richtig klappt oder oder…deine Hebamme kann dir hier sicher gut helfen (falls sie das nicht eh schon tut). Und wenn sie auf dem Gebiet zu wenig Ahnung hat, kannst du dich auch an eine Stillberaterin wenden.

Der Tipp mit dem Babykurs ist sehr gut. Babymassage z.B., den kann man schon mit den ganz ganz Kleinen besuchen. Der Austausch mit anderen Mamas tut gut und ist Gold wert.

Ansonsten bedenke, dass dein Tom erst wenige Tage alt ist und es durchaus dauern kann, bis sich alles einspielt. So ein Baby wirft das ganze bisherige Leben durcheinander und auch, wenn man sich das Kind so so sehr gewünscht hat, darf man gleichzeitig auch erstmal völlig überfordert mit der neuen Situation sein.
Es wird aber besser werden!
Wichtig ist nur, dass du die Hilfe und Unterstützung holst, denn du bist nicht die einzige, der es so geht.

Ich schicke dir ganz viel liebe und eine feste Umarmung!

Alles Gute für euch ❤️


Niesi mit ⭐️ im ♥️ , 🌈-Kind + Folgewunder an der Hand 💙💙
zuletzt bearbeitet 03.02.2024 09:40 | nach oben springen

#1837

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 13:36
von Bine • 913 Beiträge | 921 Punkte

Hey Sarah,

dir wurde schon alles geraten, was ich auch im Kopf hatte. Trotzdem schreibe ich mal, da je mehr du siehst, dass es anderen geht/ging, dein richtig schlimmes Gefühl ein klein wenig kleiner werden kann.
Ich hatte nach der Geburt auch eine lange Zeit diese Gedanken, dass ich dem nicht gerecht werde. Sicher ca. 6-8 Wochen lang. Es musste sich einfach einspielen. Zusätzlich hatte ich die irrationale Angst, dass mir jemand mein Baby wegnehmen will. Vermutlich auch bedingt durch die FG und da ich es in meinen Augen zu dem Zeitpunkt nicht richtig mache und es mein Kind nicht gut bei mir hat.

Alles was dich stresst - lass los. Du bist die beste Mama für dein Kind. Mir hat geholfen, ganz viel mit meinem damals Baby zu sprechen. Immer wieder ruhig gesprochen, wir müssen uns erst kennen lernen. Aha das magst du nicht. Oh ich bin heute ein wenig durcheinander, aber wir schaffen das schon.
Ein Schritt nach dem anderen du bist nicht alleine.

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#1838

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 13:55
von Vanessa • 997 Beiträge | 997 Punkte

Liebe Sarah,

wie du siehst bist du nicht alleine mit diesen Problemen und der Angst, da meine Vorrednerinnen auch schon so vieles geraten haben und es dir vllt hilft erzähle ich dir auch meine Geschichte.

Ich habe mich damals sehr auf die Schwangerschaft gefreut mit meiner großen, ohne Fehlgeburten davor war ich natürlich befreiter aber meine Eltern haben diese Schwangerschaft zur Hölle gemacht mit ihren alles negativ sehen und so war ich nicht wirklich auf die Geburt vorbereitet...naja was soll ich sagen die Maus war auf der Welt und ich völlig überfordert.
Mein Mann hatte ganze zwei Monate Elternzeit mit mir zusammen genommen und hat sich viel um die Maus gekümmert...haben nach 1 Woche angefangen zusätzlich zum stillen pre zu geben...das hat mein Mann gemacht und hat mir sehr geholfen.
Eine Pumpe habe ich damals von meiner Frauenärztin verschrieben bekommen und anschließend mir eine eigene kleine elektrische gekauft (wenn Interesse besteht melde dich gerne, möchte sie verkaufen).
Ich hatte solche Angst als mein Mann wieder arbeiten musste und dann auch noch 3 Wochen lang auf Montage fuhr... Aber es hat geklappt und meine Maus und ich haben sehr viel gekuschelt und dann kam die Liebe zu ihr und sie wurde immer größer, das wird auch bei dir so sein!
Das stillen ist nicht das wichtigste und wenn ich was ändern könnte würde ich es machen, denn ich habe 6 Monate gestillt und nie lief es damals wirklich gut...ich hätte früher aufhören und lieber mehr pre geben sollen, wäre weniger Stress für mich gewesen und hatte mir und der großen vieles erspart.

Der wichtigste Rat den ich dir geben kann ist viel kuscheln aber auch Zeit für dich alleine einfordern!
Hör auf dich und deinen kleinen Tom, schau in die an jeden Tag und sei stolz das er jetzt da ist.
Alles weitere wird kommen, denn du bist eine gute Mutter sonst würdest du die nicht so viel Gedanken machen !
Wenn was ist kannst du mir auch gerne eine PN schreiben, ich bin da und Versuche die wie alle anderen hier auch einen Rat zu geben!

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#1839

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 14:24
von Sarahlein • 1.069 Beiträge | 1069 Punkte

Danke euch allen vielmals für die Worte 🥰☺️ und die Offenheit :)
Es tut gut sich auszutauschen:)
Eine Pumpe habe ich auf Rezept bekommen für 28 Tage danach soll ich falls nötig beim Frauenarzt ein neues Rezept holen.
Die Geburt an sich finde ich auch wenig traumatisch, die Einleitung hat geklappt, am 4. Tag der Einleitung war er da 🥰 im Kreißsaal war ich 3,5 Std also ging es recht fix finde ich .. das schlimme war der enorme Druck auf den Damm.. ich habe geschrien, mein Mann war da und sagte immer wieder nicht drücken du musst es veratmen.. das hat geholfen .. aber dieser Druck war leider zu 90% der Geburt da :/ bin dort auch gerissen 2. Grades, wohl nicht so schlimm .. tut aber noch ordentlich weh :(
Dann gingen während der Geburt die Wehen zurück ich habe einen Tropf Oxicin oder wie das heißt bekommen, half aber auch nur bedingt .. als es dann nicht weiter voran ging, der kleine nicht mehr so stabil war und ich halt auch nicht mehr konnte, wurde sich für die saugglocke entschieden, das hat mir enorm geholfen den kleinen raus zu pressen :) ich war so glücklich als er da war .. ❤️
Danach das nächste Problem die Plazenta wollte nicht raus und ich so Ohje jetzt kommt die OP, wo wir vorher schon dachten weil es nicht weiter geht, das jetzt der Kaiserschnitt kommt .. aber auch die Plazenta ging dann irgendwann raus .. 💪🏼
Leider bin ich bei der saugglocke dann wohl auch gerissen, sehr tief in der scheide und habe gut 1 Liter Blut verloren .. dies musste dann auch genäht werden, da ich den Schmerz aber nicht ertragen konnte und es sehr schwer so einzusehen und zu nähen war, wurde gesagt unter Vollnarkose wäre es besser, ich war dafür mega dankbar nicht noch mehr Schmerz ertragen zu müssen ..
als ich dann wieder im Kreißsaal war musste ich erstmal wieder wach werden .. irgendwann gegen 19 Uhr kamen wir aufs Zimmer.. dort sollte mein Mann dann quasi direkt gehen weil Besuchszeiten nur bis 19 Uhr seien .. nach viel diskutieren durfte er bis 21 Uhr bleiben ..
abends gegen 22 Uhr wurde der kleine nochmal untersucht und der zucker war nur bei 27 und die Temperatur zu kühl .. sie entschieden sich ihn mit auf die kinderstation zu nehmen zur Überwachung .. nachts wurde dann wohl nochmal Blut abgenommen und ein Wert war sehr erhöht, sodass sie ihm Antibiotika gegeben haben ( ohne unsere Einverständnis und uns darüber zu informieren) letztlich war es nur richtig schnell zu handeln, da das Antibiotikum schnell angeschlagen ist und es so nur 5 Tage waren .. aber wir waren ab Donnerstag Abend dann getrennt.. ich musste Milch abpumpen für ihn … mir wurde null geholfen auf der Station .. dazu kam das ich isoliert war, da ich bei Einweisung am Montag einen Test gemacht bekommen habe, und Influenza/Grippe hatte .. mir ging es aber gut hatte leicht Schnupfen und husten .. aber bin auch geimpft .. aber das war halt auch schon negativ belastet, sich zu fühlen als hätte man die Pest .. die Ärzte und Schwestern sind nur im Kittel bei mir rein .. ich musste teils mit Kittel und immer mit Mundschutz zum ctg bis zur Geburt ..
die Station generell war einfach der Horror .. mir wurde nichts gezeigt oder geholfen, auch auf der kinderststion hatte keiner Zeit und richtig zu zeigen wie das mit dem stillen klappt, nach 5 min wurde gesagt ne wir müssen jetzt Pre füttern sonst unterzuckert er ..
die stillberatung war mittwochs da bevor Tom kam, ich lag mit Wehen im Bett und konnte mich wenig auf das konzentrieren was sie sagte und trockenübungen sind nicht meins.. Donnerstag war ich halt nach der Geburt auch so dermaßen platt das es mir zu viel war ihn direkt an meiner Brust zu haben .. das haben wir nur kurz im Kreißsaal gemacht ..
der kleine Mann ist noch sehr träge an der Brust und schläft halt immer ein, man muss ihn dann wach machen was auch nicht leicht ist..
das Krankenhaus hat mich irgendwie auch total krank gemacht und es wurde uns halt null geholfen 🙈😢😕😔
Das muss halt alles aufgeholt werden .. dazu finde ich das abpumpen halt einfach als wäre ich ne Kuh und fühle mich so ekelig damit, auch wenn es für meinen kleinen Schatz ist .. meine Brüste sind explodiert und ich finde mich noch unsexier als vorher schon 🙈😢
Wenn ich halt wüsste, ob es mir besser gehen würde, wenn ich Pre füttern würde….

Gestern Abend bin ich fast zusammen gebrochen, habe so geweint und mir sind die Beine weg gesackt 😔😔😕 ohne meinen Mann würde ich das einfach gar nicht schaffen .. leider muss er in 1,5 Wochen wieder arbeiten, da er selbstständig ist und die Firma ja auch laufen muss :/ so Unterstützung von Familie oder Freunden ist auch schwer.. Ich kann mit vielen reden.. aber das mich jemand zuhause unterstützt ehr weniger .. meine Schwiegermutter möchte ich nicht fragen … die hat ja schon kein Verständnis das ich mich noch schonen soll wegen der Schmerzen und dem Wochenbett …

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#1840

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 14:30
von Susanne • 4.620 Beiträge | 4638 Punkte

Es heisst WOCHEN und nicht Tagebett, scheinbar vertut sich da Deine Schwiegermutter. Hast Du eine Hebamme für die Nachbetreuung? Aller Anfang ist schwer, als Mutter kam noch keine auf die Welt, die Routine und Erfahrung muss erst kommen.


zuletzt bearbeitet 03.02.2024 14:31 | nach oben springen

#1841

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 14:35
von Bine • 913 Beiträge | 921 Punkte

Glaub mir Sarah, wenn ich mich in meinem Leben so gar nicht sexy gefühlt habe, dann genau in der Zeit wo du dich gerade befindest. Mach dir dazu keinen Druck.

Das dein Mann bald wieder arbeiten muss, ist blöd... Aber es sind noch 1 1/2 Wochen. In dennen ihr euch kennen lernt und die hormone sich vielleicht auch etwas stabilisieren.

Gebe dir Zeit und akzeptiere deine Situation du kannst es in diesen Moment eh nicht ändern. Weine und lass es raus. Kuschel dich an deinen Kleinen und lebe im Moment mit all den Schwierigkeiten.
Daraus lernst du für dein weiteres Mamaleben und jede schwere Situation macht dich stärker.

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#1842

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 19:07
von Umut • 2.647 Beiträge | 2649 Punkte

Ich glaube liegt an der Generation. Ich kannte Wochenbett auch nicht.

Meine Oma ging 8 Wochen nach Geburt mit Geburtsverletzung arbeiten. Ganztags.
Meine Mutter hatte bei jedem Kind unter einer Woche Wochenbett.
Die einzigen wo ich das kenne ist von Uroma. Aber da war halt Feldarbeit.

Ich kenn dieses lange Wochenbett über eine Woche hinaus auch nur von sehr wenigen. Familiär gar nicht. Eigentlich fast nur aus dem inet.

Stillen und pre Nahrung, beides hat vor und Nachteile.

Wisst ihr wie lange man nach Kaiserschnitt nicht schwanger werden darf,? Ich habe es nicht vor. Aber im Geburtsbericht steht was von über 2 Jahren. Bei Kröte hieß es noch ein Jahr.
Betrifft mich nicht aber finde es interessant.

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#1843

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 20:45
von Nelke • 2.190 Beiträge | 2200 Punkte

Wie Susanne bereits schrieb, es heißt WOCHENbett und genau das bedeutet es auch. Nimm dir diese Wochen sowohl körperlich zu heilen, als auch die Geburt und die Umstände im Krankenhaus aufzuarbeiten. Es war keine leichte Geburt und auch danach lief es nur mit Stolpersteine an. Da ist es laut meiner jetzigen Hebamme auch völlig normal, wenn das stillen nicht gut klappt. Such dir Hilfe, frag in der Klinik nach, nimm dir eine Stillberaterin zur Seite.

Leider kann das Krankenhaus noch so gut sein, wenn zur Geburt kaum Personal verfügbar ist, ist es für jede frisch gebackene Mutter eine beschissene Situation.

Alles was deine Schwiegermutter sagt oder meint darf gerne in eine Schachtel gepackt werden und aus dem Fenster geworfen werden.
Wenn es dir hilft, meine Schwiegermutter hat mir letztes Wochenende gesagt, dass sie eine Woche nach der Geburt zu uns kommt um sich um die Größe zu kümmern, weil wir das dann eh nicht schaffen werden. Nett gemeint, aber meine Antwort mit einem nein muss sie akzeptieren. Die alte Generation tickt einfach so ganz anders als wir... Und wir sind nicht in einer Pflicht ihre Meinungen anzunehmen.

Vielleicht weiß die Hebamme eine Stelle, die dir für die Anfangszeit zur Seite stehen kann. Bei uns läuft die Vergütung und Vermittlung übers Jugendamt. Irgendein Amt muss sich um die Verwaltung kümmern. Das hat nichts negatives zu bedeuten.

Die Pumpe hatte ich übrigens 6 Monate zu Hause. Verlängern geht wohl ohne Probleme.
Und pre Nahrung hatte sie irgendwann nur noch abends zusätzlich bekommen und das bis zum kompletten abstillen nach 9 Monaten. Danach gab's nur noch Brei. Nur stillen ist eine Option und kein muss ;) genauso wie das abpumpen. Mir gab es ein gutes Gefühl, anderen wiederum nicht.

Richtig gut gefühlt habe ich mich übrigens nach ca 3 Monaten wieder. Da habe ich mir einen Spaziergang und einen Besuch in der Eisdiele gegönnt.
Gib dir Zeit. Zu Anfang reicht es schon, wenn du deine Klamotten zwischendurch wechseln konntest ;) größere Erwartungen sind wirklich nicht zu stellen.

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#1844

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 20:51
von Nelke • 2.190 Beiträge | 2200 Punkte

Früher sind auch noch mehr Frauen und Kinder gestorben, weil sich keiner um sie gekümmert hat... Und diejenigen, die Probleme hatten, durften wahrscheinlich nicht einmal ihren Mund aufmachen... Zum Glück sind diese Zeiten vorbei.

Umut, ich denke (weiß es allerdings nicht genau), dass es mit der Anzahl der Kaiserschnitte zu tun hat.

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#1845

RE: Austausch nach der Entbindung des Folgewunders

in Mutmach-Posts von Müttern mit Regenbogenbabys 03.02.2024 21:16
von Dany • 584 Beiträge | 584 Punkte

Die Ärztin hat bei der Entlassung zu mir gemeint, wir sollen mit einer möglichen Folgeschwangerschaft ein Jahr warten, dann würde es aber auf jeden Fall wieder ein Kaiserschnitt werden. Würden wir zwei Jahre warten, wäre evtl. eine vaginale Entbindung möglich.

Sarah, weinen baut Stress ab. Lass es raus!
Ich finde es schade, dass dir im Krankenhaus keiner geholfen hat.
Ich fühle mich übrigens auch unattraktiv. Mit dem Schwabbelbauch werde ich mich wohl nicht anfreunden… und die Narbe… Aber Sarah, ohne unseren Körper gäbe es unsere Kleinen nicht.

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