Wir hatten das Glück es nicht lange probieren zu müssen und ich hielt sehr schnell einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Leider hörte das Herzchen auf zu schlagen und es endete in einer kleinen Geburt in der 7. SSW. Diese war sehr viel schmerzhafter als gedacht und das nicht nur körperlich, sondern vor allem seelisch.
Danach war der Wunsch nach einem Baby noch viel stärker, als er vorher war. Wir versuchten es recht schnell erneut und bald hatte ich das Glück wieder einen positiven Test in der Hand zu halten.
Die Angst war dieses Mal verständlicherweise recht groß es wieder zu verlieren. Die Schwangerschaft war aber eigentlich sehr unkompliziert und es gab keine ernsthaften Gründe sich zu sorgen.
Die Kleine wuchs gut und vor ein paar Wochen durften wir sie endlich kennenlernen.
Ihre Geburt war für uns beide herausfordernd. Es lief einiges anders, als man es sich vielleicht gewünscht hätte. Bereits 3 Tage vor der Geburt fingen regelmäßige Wehen im zehn Minuten Takt an. An sitzen oder liegen war nicht mehr zu denken, dies sorgte nur für nicht erträgliche Schmerzen. Dies sorgte im Endeffekt dafür das ich mich nach über 24 Stunden im Krankenhaus aufnehmen ließ, um durch eine Schmerzinfusion zumindest mal zwei Stunden Schlaf zu bekommen. Leider zog sich die Geburt sehr, der Muttermund braucht sehr lange um sich auch nur ein paar Zentimeter zu öffnen.
Letztenendes waren die Schmerzen nach einigen Schmerzinfusionen am dritten Tag mit regelmäßigen Wehen und kaum Schlaf (nur mit Schmerzinfusion) gefühlt garnicht mehr aushaltbar und es wurde eine PDA gelegt, wodurch auch die Öffnung des Muttermunds beschleunigt werden sollte. Das Schlimmste war mit Abstand die knapp 2 Stunden Wartezeit auf das Legen der PDA, weil der Anästhesist nicht kam. Danach ging es verhältnismäßig schnell (haha nach bald 3 Tagen kaum Schlaf und Wehen) und nach weiteren knapp 4 Stunden war der Muttermund komplett geöffnet und unser Regenbogenmädchen erblickte das Licht der Welt.
Spätestens ab dem Moment in dem sie mir auf die Brust gelegt wurde war zwar nicht alles vergessen, aber da war es um mich geschehen und das war es dann definitiv wert.
Seit dem sind wir zwar ganz verliebt, versuchen aber auch die ziemlich herausfordernden täglichen Hexenstunden gemeinsam zu meistern.
Ich wünsche euch allen so ein Happyend mit eurem kleinen Regenbogen 🌈! Gebt die Hoffnung nicht auf und haltet durch.