#1

Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 23.08.2025 20:14
von Zebrafink • 92 Beiträge | 92 Punkte

Vielen lieben Dank für die Aufnahme in dieses tolle Forum, vielleicht kann mir hier jemand zu meiner Situation einen Rat geben. Ich entschuldige mich schon mal vorab für den langen Text...

Diesen Sommer bin ich das allererste Mal schwanger geworden. Bei 7+3 war ich beim ersten Ultraschall, dort konnte man schon das kleine Herzchen schlagen sehen, alles sah super aus. Da wir sehr lange auf die Schwangerschaft gewartet hatten, ich sehr abergläubig bin und um das hohe Fehlgeburtsrisiko in den ersten Wochen wusste, war das der Zeitpunkt, als ich mich zum ersten Mal so richtig traute, mich auf unser Kind zu freuen. Das war Anfang August.

Bereits Ende der darauffolgenden Woche bekam ich leichte, unregelmäßige Schmierblutungen, was in den ersten Schwangerschaftswochen ja durchaus vorkommen kann, aber irgendwie habe ich da schon gespürt, dass etwas nicht in Ordnung ist, weshalb ich bei 9+1 wieder beim Frauenarzt auf der Matte stand. Der hat mir meinen traurigen Verdacht bestätigt: Das Herz schlägt nicht mehr, unser Kleines ist anhand des Entwicklungsstands wohl Anfang der 9. Woche verstorben. Der Arzt war sehr einfühlsam, schrieb mich für diese Woche krank und riet mir dazu, erst einmal abzuwarten. Den Überweisungsschein fürs Krankenhaus bekam ich aber schon mit, dort solle ich mich melden, wenn es innerhalb einer Woche nicht abgegangen ist. Das war am Montag diese Woche. Meine Hebamme meinte, ich könne auch noch viel länger warten, wenn ich das wolle und Vertrauen und Geduld dazu habe, mir und meinem Körper könne so schnell nichts passieren.

Heute ist Samstag. Es sind jetzt also schätzungsweise zwei Wochen, seitdem das Kind nicht mehr lebt. Vor ca. 10 Tagen begannen die braunen Schmierblutungen, diese wurden nach dem Arztbesuch nach und nach etwas stärker und Mitte der Woche dann dauerhaft hellrot mit kleinen Koageln, aber immer noch weniger als periodenstark und kaum Gewebe. Als es dann Donnerstag und Freitag losging mit starken Unterleibsschmerzen und dem deutlichen Gefühl, Becken und Scheide würden "sich öffnen", war ich überzeugt, es ginge alles in die richtige Richtung und ich würde bestimmt nachts geweckt... nichts da, heute Morgen war auf einmal alles weg, und so ist es bis jetzt geblieben. Kaum Schmerzen mehr, Blutung nur noch tropfenweise, auch das "offene" Gefühl ist weg. Heute Früh wusste ich gar nicht, was ich denken soll. Das kann es unmöglich schon gewesen sein... ist das ein abgeschlossener, unvollständiger Abort, oder kann es später noch einmal "beginnen"?

Nun wäre am Montag außerdem der Tag, an dem ich mich im Krankenhaus melden soll. Und irgendwie sträubt sich bei mir alles dagegen. Ich habe Sorge, dass mir wegen des Importstopps und der Tatsache, dass ich jetzt schon in der 11. Woche wäre, eine medikamentöse Einleitung gar nicht erst angeboten, sondern mir sofort zu einer Ausschabung geraten wird. Dabei würde ich mir und meinem Körper so gerne die Zeit geben, alleine damit fertig zu werden. Ich trage unser Kleines so lange mit mir herum, wie es mag und zittere bei dem Gedanken daran, dass es "mit Gewalt" (ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine) aus mir herausgesaugt wird, von den tatsächlichen Risiken der OP ganz zu schweigen. Zumal der natürliche Prozess ja schon begonnen hatte...

Aber macht das alles jetzt überhaupt noch Sinn, nachdem die Symptome auf einmal aufgehört haben, obwohl Embryo und Fruchthöhle, die ja in der 9. Woche nicht mehr ganz klein sind, sicher noch nicht draußen sind? Die kommende Woche kann ich mich noch krankschreiben lassen, danach hat die Praxis Urlaub und ich würde, nachdem die akute Trauer nun ein wenig vorüber ist, auch gerne wieder arbeiten gehen und ein Stück Alltag zurück bekommen (mein Arbeitsumfeld ist sehr gut und alle wissen Bescheid). Hätte aber natürlich Bedenken, dass es dann dort unvermittelt losgeht.

Wäre es vertretbar, noch zu warten und gleichzeitig wieder ein Stück in den Alltag zu gehen? Die nächste routinemäßige Kontrolle habe ich aufgrund des Praxisurlaubs erst Ende September. Sollten Infektanzeichen auftreten, gehe ich natürlich direkt ins Krankenhaus. Da die Symptome der Fehlgeburt nun kaum noch da sind, fühle ich mich aktuell körperlich (wieder) fit wie ein Turnschuh, was sich, die emotionale Situation und Unsicherheit vor Augen, wiederum total komisch anfühlt. Ich muss sagen, dass dieses plötzliche Verschwinden der Symptome das Vertrauen in meinen Körper ganz schön auf die Probe stellt...

Viele Fragen... vielleicht mag mir jemand von euch helfen, meine Gedanken ein wenig zu sortieren. Vielen Dank schon mal im Voraus und fühlt euch gedrückt, die ihr Ähnliches erlebt habt. ❤️⭐

zuletzt bearbeitet 23.08.2025 20:18 | nach oben

#2

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 23.08.2025 20:52
von Susanne • 5.860 Beiträge | 5880 Punkte

Hallo lieber Zebrafink, mein Mitgefühl für deinen Verlust. Bei einem natürlichen Abgang kann es immer mal ein Auf und Ab bei der kleinen Geburt geben. Vielleicht sammelt dein Körper gerade Kraft? Ich gehe davon aus, dass es weitergehen und zu einem körperlichen Ende kommen wird, wenn er noch etwas Zeit bekommt. Versuch deinem Bauchgefühl und deinem Körper weiter zu vertrauen, ich denke, du bist auf einem guten Weg. Man kann warten so lange man die Nerven, Kraft und einen guten Allgemeinzustand hat. Zur Arbeit kannst du gehen, wenn es dir hilft. Mit dicken Binden im Gepäck bist du gewappnet. Wir sind für dich da, Susanne


zuletzt bearbeitet 24.08.2025 06:24 | nach oben

#3

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 23.08.2025 22:22
von Katrinn • 156 Beiträge | 156 Punkte

Liebe Zebrafink, es tut mir leid, dass auch du das erleben musst.
Ich erinnere mich sehr gut, wie zäh dieses Warten, dass es losgeht war und wie zermürbend, wenn sich nach einigen Anzeichen wieder nichts tat.
Bei mir war es auch so ein Auf und Ab, hat lange gedauert und war körperlich sehr anstrengend, aber es ging von selbst. Nur bei der 3. FG hatte ich doch irgendwann die Absaugung, die ich eigentlich nie wollte, weil ich nach Wochen immer noch Reste in der Gebärmutter hatte. Hätte ich noch mehr Geduld, Kraft und Vertrauen gehabt, hätte mein Körper das aber vermutlich auch selbst geschafft.
Wenn du gerade aber körperlich fit bist, kannst du es vielleicht als Verschnaufpause sehen. Dein Körper kriegt das bestimmt hin. Vielleicht auch in Etappen. Wenn du die Geduld hast, kannst du weiter warten. Du bist ja auch super informiert und scheinst Unterstützung zu haben. Ins Krankenhaus kannst du jederzeit gehen, wenn du nicht mehr kannst oder magst.
Ich denke, gegen arbeiten spricht auch nichts, wenn es dir gut tut. Hast du einen Job, wo du gleich gehen kannst, wenn sich wieder etwas tut?
Ich wünsche dir viel Kraft und denke an dich

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#4

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 24.08.2025 10:26
von Zebrafink • 92 Beiträge | 92 Punkte

Zitat von Susanne im Beitrag #2
Hallo lieber Zebrafink, mein Mitgefühl für deinen Verlust. Bei einem natürlichen Abgang kann es immer mal ein Auf und Ab bei der kleinen Geburt geben. Vielleicht sammelt dein Körper gerade Kraft? Ich gehe davon aus, dass es weitergehen und zu einem körperlichen Ende kommen wird, wenn er noch etwas Zeit bekommt. Versuch deinem Bauchgefühl und deinem Körper weiter zu vertrauen, ich denke, du bist auf einem guten Weg. Man kann warten so lange man die Nerven, Kraft und einen guten Allgemeinzustand hat. Zur Arbeit kannst du gehen, wenn es dir hilft. Mit dicken Binden im Gepäck bist du gewappnet. Wir sind für dich da, Susanne


Liebe Susanne, danke dir für die aufmunternden Worte. Das erleichtert mich, zu lesen, dass es mit den Symptomen durchaus auch auf und ab gehen kann. Dann werde ich jetzt wohl abwarten und mich in Geduld und Vertrauen in meinen Körper üben. Dass die Symptome auf einmal weg sind, fühlt sich immer noch komisch an, als wäre ich doch schon kurz davor gewesen...

Zur Arbeit werde ich dann denke ich nächste Woche wieder gehen. Ich habe noch einige dicke Wochenbettbinden aus Stoff, da ich schon immer auch starke Regelblutungen habe.

Eine (vielleicht etwas eklige) Frage zum Thema "guter Allgemeinzustand" hätte ich noch:
Prinzipiell geht es mir körperlich super, keine Frage. Bei Infektanzeichen ist allerdings auch oft "übelriechender Ausfluss" aufgelistet. Damit ist aber wahrscheinlich nicht das herauslaufende Blut gemeint, das halt ein wenig so riecht, wie wenn man ein Stück Fleisch in der Küche liegen hat? Mir fällt leider gerade keine bessere Beschreibung ein. Also schon anders, als bei der Regelblutung oder einer frisch blutenden Wunde, aber nicht so, dass es einem sofort als "übelriechend" ins Auge (bzw. in die Nase) sticht? Nach zwei Wochen wäre ja eine Infektion auch noch ziemlich unwahrscheinlich...

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#5

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 24.08.2025 11:36
von Susanne • 5.860 Beiträge | 5880 Punkte

Ich denke, es ist der normale "Wochenfluss" , der ja auch immer etwas anders riecht. Hast du mal einen SST (25) gemacht?

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#6

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 25.08.2025 09:00
von Zebrafink • 92 Beiträge | 92 Punkte

Zitat von Susanne im Beitrag #5
Ich denke, es ist der normale "Wochenfluss", der ja auch immer etwas anders riecht. Hast du mal einen SST (25) gemacht?


Wie es scheint, kann ich nur einen Beitrag pro Tag verfassen, sonst hätte ich gestern nochmal geantwortet. Deswegen konnte ich auch der lieben Katrinn noch nicht antworten.

Deine Einschätzung zu meiner Frage hatte ich gestern beim Frühstück noch gelesen. Beim Aufräumen danach leistete sich mein Mann einen derart lustigen Versprecher, dass ich so herzhaft lachen musste, wie seit Wochen nicht mehr... und siehe da, ohne Vorwarnung und ohne weitere Schmerzen, ist unser Kleines einfach so aus mir herausgeplumpst. Ich habe gespürt, wie etwas schweres in die Binde gefallen ist, habe mich von einem Moment zum anderen ganz "leer" gefühlt und wusste sofort, dass das unser kleines Kind war.

Es war alles ziemlich intakt, aber recht viel Gebärmuttergewebe drumherum, sodass man nicht viel erkennen konnte. Wir haben einige Fotos gemacht, die werde ich die kommenden Tage noch im Fotothread einstellen.

Ich nehme an, dass mein Körper am Donnerstag und Freitag, als ich starke Schmerzen und auch stärker werdende Blutungen hatte, bereits die "Hauptarbeit" erledigt und den Embryo mit allem drum und dran abgestoßen hat, der dann danach eben anderthalb Tage im Geburtskanal festhing. Das würde auch den beschriebenen Geruch erklären, der ab da etwa aufkam.

Auf jeden Fall bin ich sehr erleichtert, dass mein Körper es nun doch schneller als gedacht alleine geschafft hat und wir nach vorne schauen können. Gestern Abend haben wir uns nochmal Zeit genommen, Abschied zu nehmen und haben unser Kleines im Garten beerdigt.

25er Schwangerschaftstest habe ich heute Morgen einen gemacht, der war noch sofort positiv. Das werde ich die nächsten Wochen immer mal wiederholen. Schwangerschaftsanzeichen (Brustspannen, flauer Magen etc.) sind, soweit ich das beurteilen kann, so gut wie abgeklungen.

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#7

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 25.08.2025 09:14
von Susanne • 5.860 Beiträge | 5880 Punkte

Lieber Zebrafink, das freut mich sehr, dass du es zumindest körperlich nun geschafft hast! Schön, dass ihr ein stimmiges Kennenlernen und einen ebenso friedvollen Abschied hattet. Fühl dich gedrückt, Susanne

P.S.an sich ist die Anzahl der Beiträge unbegrenzt, es ist laut Systemadmin immer sinnvoll, den Cache im Browser und Cookies zu löschen


zuletzt bearbeitet 25.08.2025 09:16 | nach oben

#8

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 25.08.2025 14:42
von Katrinn • 156 Beiträge | 156 Punkte

Hallo Zebrafink, immerhin ging es nun doch noch recht zügig und ohne weitere Schmerzen!
Nun wünsche ich dir, dass du körperlich und seelisch heilen kannst und du liebe Menschen an deiner Seite hast!

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#9

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 28.08.2025 00:02
von Zebrafink • 92 Beiträge | 92 Punkte

Lieben Dank euch zwei, eure Beiträge haben mir wirklich durch die Zeit geholfen, ich hatte mich ja zwischenzeitlich schon auf eine deutlich längere Wartezeit eingestellt. Jetzt hoffe ich natürlich auch, dass alles gut abheilt und keine weitere Intervention notwendig wird.

Seit ein, zwei Tagen nach dem Abgang kämpfe ich ein wenig mit Beckenbodenbeschwerden, insbesondere Stuhlgang ist kaum möglich, da sich alles ziemlich schmerzhaft verkrampft... aber auch hier habe ich die Hoffnung, dass es mit ein wenig Geduld bald abklingen wird. Eine Eigenschaft, bei der mir ein wenig Übung sicher nicht schadet. 😌

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#10

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 28.08.2025 05:48
von Lagenodelphis • 258 Beiträge | 258 Punkte

Hey liebe Zebrafink,
erstmal, tut mir leid, dass auch du da durch musstest. Hab grad deine Fotos gesehn, wirklich beeindruckend was unsere Körper in so kurzer Zeit schaffen. Eure Abschiedsbox ist wunderschön 🤗
Mein Sternchen starb im Dezember bei 8+5 und kam per medikamentöser Einleitung zur Welt. Ich hab nach dieser kleinen Geburt ähnliche "Symptome" wie nach meiner Termingeburt gehabt, zb. starkes Schwitzen, sogar Probleme mit den Brüsten, und auch mein Beckenboden hat ziemlich gelitten. Ich bin danach nochmal zur Rückbildungsgymnastik gegangen. Durch die Hormone wird alles gelockert, ich kann mir vorstellen, dass die auch auf die Verdauung schlagen können.
Falls es weiter unangenehm bleibt könntest du in der Apotheke nach Molaxole oder so fragen, das ist ein Stuhlweichmacher.
Fühl dich gedrückt 🤗

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#11

RE: Fehlgeburtsanzeichen plötzlich verschwunden - wie weiter vorgehen? (Embryo in 9. SSW verstorben)

in Mein totes Kind im Bauch-ich erleide gerade eine Fehlgeburt 01.09.2025 16:49
von Zebrafink • 92 Beiträge | 92 Punkte

Ganz lieben Dank für deine Nachricht! Die Box hat mein Mann aus Holzresten zusammengebaut, er arbeitet gern mit sowas und das mit dem Moos war auch seine Idee, das hatten wir auf einem der vielen langen Spaziergänge gesehen, die das ganze in Gang bringen sollten, was ja dann glücklicherweise auch geklappt hat. 😊 Im Nachgang bin ich auch beeindruckt und ein kleines bisschen stolz, vor allem aber demütig und dankbar, dass mein Körper es in relativ kurzer Zeit alleine geschafft hat. Ich hatte mit zwar vorgenommen, ihm und dem Kleinen so lange Zeit zu geben wie nötig, aber ob ich es letztendlich wirklich so lange durchgehalten hätte...

Dankeschön auch für die Tipps, es ist irgendwie immer erleichternd zu lesen, dass andere etwas auch hatten und es nicht ungewöhnlich ist, auch wenn man die Beschwerden natürlich niemandem wünscht. Mittlerweile ist es deutlich besser, ich hatte die Tage darauf geachtet, möglichst darmschonend zu essen, hatte aber auch das Gefühl, dass es eher von der Muskulatur als von der Verdauung her kommt, als ob sich bei Druck alles verkrampft und zusammenzieht. Ist aber wie gesagt schon viel besser geworden, auch die Blutungen haben aufgehört. Also heißt es nun nach vorne schauen, heilen und hoffentlich bald wieder mithibbeln. *aufholzklopf*

Dir noch eine schöne und möglichst unbeschwerte Rest-Schwangerschaft! 😊

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