Anders als erwartet - doch unglaublich glücklich - Geburtsbericht
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Anders als erwartet - doch unglaublich glücklich - Geburtsbericht
in Mutmachgeschichten von Müttern mit Regenbogenbabys 22.05.2025 07:03von Mom2beOrNot • 200 Beiträge | 200 Punkte
Triggerwarnung - Not Kaiserschnitt
Am 20.05.2025 um 22:05Uhr platzt die Fruchtblase. Am errechneten (geschätzten) Geburtstermin. Im Kreißsaal angerufen und wir sollen entspannt Sachen zusammenpacken und losfahren.
Angekommen wurden wir aufgenommen und untersucht. Alles in bester Ordnung. Noch keine Wehen, aber die kommen schon noch. Mir wurde mein Zimmer gegeben, mein Freund musste leider nach Hause und ich sollte mich noch ausruhen.
Natürlich ging das überhaupt nicht…
Aber ich hatte die ersten Wehen.
Also im 7-8Minuten Takt versuchen zu schlafen.
Offiziell durfte mein Freund 8Uhr wieder zu mir, aber keiner hat da gegen 7:45Uhr irgendwas gesagt. Er half mir etwas zu essen und die Schmerzen zu verarmen.
Gegen 10Uhr dann die Ernüchterung - Muttermund bei ca. 2cm und noch ein langer Weg… wir durften trotzdem in den Kreißsaal und uns dort gemütlich machen, da ich die Schmerzen nicht ausgehalten habe. Erstes Medikament und erste Erleichterung- ich konnte endlich die Wehen ruhig wegatmen und etwas Ruhe finden.
Die Frühschicht ging und die Spätschicht fing an. Von Anfang an kam ich mit der Hebamme dann besser aus und wir waren irgendwann am Nachmittag bei 5cm.
Meine Entzündungswerte waren erhöht, meine Temperatur stieg und ich blutete ein wenig mehr, als normal (habe aber auch ein erhöhtes Blutungsrisiko).
Nach der PDK lief es dann besser. Die Wehen waren weiterhin intensiv, aber kein Vergleich mehr. Innerhalb kurzer Zeit waren wir bei 9cm und sowohl die Ärztin, eine dienstälteste Hebamme, als auch „meine“ Hebamme waren sich sicher, dass es gleich geschafft sei.
Naja war doch nicht so einfach. Die Reste des Muttermundes wollten gegen 21:00Uhr nicht so und meine Kraft war bereits am Nachmittag schon am Ende. Ich konnte nicht einmal mehr stehen (was evtl aber auch an der PDK lag).
Nachdem wir einige Positionen ausprobiert hatten, sanken die Herztöne unserer Tochter immer wieder drastisch. Beim ersten Test auf Stress waren die Werte bei ihr noch optimal. Eine halbe Stunde später nicht mehr. Innerhalb von Minuten wurde ich auf eine Bahre gehoben und in den OP geschoben. Mein Freund, der jede Wehe mit mir verarmet, mich gehalten und einfach perfekt war, wurde allein im Zimmer stehen gelassen (was ja vollkommen korrekt ist, denn es ging hier um unsere Maus.
Im OP war ich völlig am Ende und habe die Hebammen angefleht, dass sie auf mein Baby aufpassen.
Die Hebammen waren da, die Anästhesisten, Kinderärzte, die Ärztin und die Oberärztin (glaube ich)
Dann war ich weg.
Nach dem Aufwachen ging es nur um die kleine Maus. Sie ist wohlauf, die Kinderärzte komplett zufrieden und mein Freund durfte mit ihr bonden, bis ich aus dem OP zurückkam und wach wurde.
Mir fehlt ein unglaubliches Stück von der Geburt und jetzt ein paar Stunden später fühlt es sich wirklich komisch an…
Natürlich bin ich froh, dass es ihr so gut geht, aber irgendwie fühlt es sich auch sehr seltsam an…
Das nur meine ersten Gedanken ein paar Stunden nach der Geburt während unsere Tochter noch fix und fertig (sie hat ja auch einige Medikamente abbekommen) neben mir schläft und ich eigentlich nicht glücklicher sein kann!!
Liebe Grüße
Anne
RE: Anders als erwartet - doch unglaublich glücklich - Geburtsbericht
in Mutmachgeschichten von Müttern mit Regenbogenbabys 22.05.2025 19:57von Lagenodelphis • 251 Beiträge | 251 Punkte
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