#1

Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 01.02.2022 10:11
von Milas mom • 88 Beiträge | 88 Punkte

Hallo liebe Sternenmamis!
Ich möchte heute meine Geschichte teilen. Ich bin 35 Jahre alt und habe bereits seit einigen Jahren einen Kinderwunsch. Die Untersuchungen bei der Gyn waren bis auf eine SD-Unterfunktion ok, aber ich hatte immer das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, da ich 2-4 Tage vor der Mens Schmierblutungen bekam. Auch wurden meine Tage immer schmerzhafter, sodass ich ohne Buscopan nicht mehr arbeitsfähig war. Eine IVF wollte ich nicht machen lassen, aber da meine Gynäkologin keine Idee mehr hatte, was das Problem sein könnte, folgte ich ihrem Rat in die KiWu-Praxis. Die Ärztin dort war super, hörte sich meine Geschichte an und hatte sofort einen Verdacht: Uterusseptum. Dieser bestätigte sich tatsächlich im Ultraschall. Man konnte das Ding sehen, da es wirklich groß war, aber alle Gynäkologen, bei denen ich bislang war (es waren 5 wegen häufiger Umzüge) haben es nicht gesehen!
Es waren 2 OPs notwendig und eine Bauchspiegelung wurde außerdem gemacht um eine Endometrioses auszuschließen. Damit hatten meine Schmerzen ein Ende! Ich war total happy!

Einige Monate später wurde ich dann auch schwanger, obwohl mein Zyklus immer noch unregelmäßig und mit häufigen Schmierblutungen einherging. Ich konnte es überhaupt nicht glauben. Die Schmierblutungen waren auch weiterhin ein treuer Begleiter und als sie stärker wurden machte ich mir ernsthaft Sorgen. Die Ultraschall Untersuchungen zeigten eine regelrechte Entwicklung, das HCG verdoppelte sich und unsere Maus wuchs von Woche zu Woche. Zum Glück war ich noch so naiv, dass ich mich von der Unbekümmertheit meiner Ärztin anstecken ließ und verbrachte bis auf starke Müdigkeit und etwas Übelkeit ein gutes erstes Trimester. Mit der 13. Woche endeten die leidigen Schmierblutungen, meine Energie kam zurück und ich war total happy! Ich war im Beschäftigungsverbot und verbrachte meine Zeit mit Yoga und Schwangerensportkursen, traf mich mit einer Freundin und genoss die Zeit mit meinem Mann, der viel im Homeoffice war. Viel mehr war coroanbedingt ja nicht drin. Der 2. große Ultraschall war picobello. Die kleine Maus machte Purzelbäume und ich konnte spüren, wie ihre Tritte von Woche zu Woche kräftiger wurden. Wir fuhren in den Urlaub und hatten eine schöne Zeit. Hier sprachen wir auch zum ersten Mal in Ruhe über mögliche Namen. Wenige Tage nach unserer Rückfahrt musste mein Mann auf Dienstreise, die erste seit 2 Jahren! Am ersten Morgen nach seiner Abreise wachte ich morgens auf und merkte, dass irgendwas anders war. Ich hatte Übungswehen, oder so deutete ich das. Als diese den Vormittag über anhielten und sich auch Schleim mit etwas Blutauflagerungen löste, rief ich meine Hebamme an. Sie schickte mich zur Frauenärztin, wo ich knapp 2 Stunden im Wartezimmer saß. Als ich endlich dran kam, war schnell klar, was los war. Der Muttermund war bereits geöffnet und die Fruchtblase ragte hindurch. Es ging mit RTW ins Krankenhaus. Dort wurde versucht mit Medikamenten die Geburt aufzuhalten, was aber nicht gelang. Da ich erst in der 23. SSW war, war klar, dass man unser Kind nicht würde retten können. Am Abend platze die Fruchtblase und unsere Tochter starb unter der Geburt.

Es war zugleich der traurigste und schönste Moment sie in den Armen zu halten. Sie war einfach perfekt.
Die Hebammen und Ärzte im Krankenhaus waren großartig. Es war immer jemand bei mir bis mein Mann kurz vor Mitternacht eintraf. Sie gingen sehr liebevoll mit der Kleinen um, kleideten sie in ein Mäntelchen und machten schöne Fotos. Wir durften so lange bleiben, wie wir wollten. Am nächsten Tag wurden wir von einer Seelsorgerin begleitet und hatten unsere Tochter den ganzen Tag bei uns. Ich bin unendlich dankbar dafür.

Dann ging es nach Hause und die Zeit ist in meiner Erinnerung nur ein grauer Nebel in dem wir gemeinsam die Beerdigung organisierten. Ein Tiefpunkt waren Nachblutungen, die mich, da wir gerade bei meinen Eltern zu Besuch waren, in ein anderes Krankenhaus führten, das von Empathie leider noch nichts gehört hatte. Erst hieß es, es solle eine Ausschabung gemacht werden. Dann ließ man mich den ganzen Tag nüchtern um dann gegen 15 Uhr nochmal Ultraschall zu machen und zu sagen, es gehe doch konservativ. Jeden Tag musste ich vor dem Untersuchungsraum vor dem Kreissaal warten und mir die Schwangeren ansehen und die Neugeborenen anhören. Als der Arzt bei der Abschlussuntersuchung sagte, ich solle mich wieder vorstellen wenn es mir schlecht ginge, bin ich ausgerastet. Wie konnte es mir denn noch schlechter gehen!!

Wieder zuhause habe ich nur gefroren, konnte keine 2 Etagen Treppen steigen ohne stehen zu bleiben und habe nur geweint. Meine Mutter und mein Mann waren zutiefst erschrocken mich so zu sehen und als ich ihnen gestand, dass ich keinen Lebenswillen mehr habe, tat es ihnen in der Seele weh.

Das alles ist nun 3 Monate her. Und ganz ganz langsam sehe ich wieder etwas hoffnungsvoller in die Zukunft. Ich plane meinen Wiedereinstieg in den Job und habe auch wieder Kontakt zur KiWu-Praxis aufgenommen um zu besprechen, ob es noch etwas zu tun gibt, damit wir das kein zweites Mal erleben müssen.

Ich habe viel gelesen, habe eine Psychotherapie begonnen, bin weiter zum Yoga (anderer Kurs, gleiches Studio) und mache nun einen Rückbildungskurs für verwaiste Mütter. Auch gehe ich gemeinsam mit meinem Mann zu einer Selbsthilfegruppe, was ich nur empfehlen kann. Ich war schockiert, als wir uns da anmeldeten und es hieß wir kämen auf die Warteliste!
Nach einem Monat durften wir endlich hin und es tut so gut sich persönlich mit anderen auszutauschen.
Aktuell gibt es aufgrund von Corona keine Treffen mehr und so bin ich hier gelandet.

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#2

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 01.02.2022 16:21
von Sonja Alchemilla • 127 Beiträge | 127 Punkte

Hallo liebe Mom von Mila,
herzlich willkommen in diesem Forum.

Für deinen Verlust tut es mir sehr leid.

Ich denke, du bist sehr richtig hier gelandet, da es hier sehr liebevollen und empathischen Austausch unter Frauen gibt, die alle ähnliches erlebt haben.

Sich selbst Zeit und Raum zu geben für die Trauer und die Verarbeitung ist wichtig, und da hast du bereits viel Gutes für dich in die Wege geleitet.

Wenn du das Gefühl hast, auch hormonell wieder in die Balance kommen zu müssen, empfehle ich gern täglich das Trinken von etwa 2 Tassen Frauenmanteltee.

Komm gut an hier!

Liebe Grüße von Sonja

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#3

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 01.02.2022 19:11
von Nele • 859 Beiträge | 860 Punkte

Hallo Liebes,

auch mein Beileid zum Verlust deiner Tochter. Es ist schlimm, daß immer wieder Menschen so etwas durchmachen müssen, wenn der ersehnte Tag der Geburt des Kindes so endet. Dabei sah doch nach den Anfangsschwierigkeiten alles gut aus.

Hier kannst du schreiben was dir auf der Seele liegt wir alle können es nachempfinden. Mein bisher erster Sohn starb in 40+0 bei der Geburt vor etwas über einem Jahr. Auch ich habe im kh schlechte Erfahrungen gemacht, bei manchen fragt man sich warum sie Ärzte geworden sind oder im kh arbeiten...

Wie geht es dir sonst im Alltag und mit deinen Mitmenschen? Hast du Unterstützung von Freunden? Habt ihr erfahren warum es zur Frühgeburt kam?

Fühl dich gedrückt ❤️

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#4

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 02.02.2022 15:20
von Epiphanie • 556 Beiträge | 558 Punkte

Ein trauriges Willkommen auch von mir.
Es tut mir sehr Leid, dass auch dich das Schicksal in dieses Forum geführt hat.

Es freut mich aber zu lesen, dass du und dein Mann euch Hilfe gesucht haben, die euch auch wirklich etwas bringt und dass es insbesondere dir langsam wieder etwas besser geht. Du wirst auch hier auf viele Frauen mit sehr ähnlichen Geschichten treffen, wie eben Nele über mir. Und allein dieser direkte Austausch mit anderen machte es zumindest mir ein wenig leichter, die Last zu tragen.

Fühl dich gedrückt!

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#5

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 06.02.2022 16:53
von Milas mom • 88 Beiträge | 88 Punkte

Ich danke euch!
Wir wissen tatsächlich nicht was die Ursache für die vorzeitige Geburt war. Aber so wie ich das verstanden habe wurde in erster Linie nach einer Infektion gesucht. Unser Kind ist nicht untersucht worden, lediglich die Placenta wurde vom Pathologen angeschaut.
Der Alltag hier zuhause klappt mittlerweile meist ganz gut. Ich bin aber weiterhin krank geschrieben. Überlege derzeit wann und wie ich wieder mit der Arbeit beginnen kann/soll/muss. Ich habe leider keinen Bürojob, der Homeoffice ermöglicht, sondern viel Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen vor Ort.

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#6

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 07.02.2022 11:20
von Tija317 • 100 Beiträge | 100 Punkte

Das stelle ich mir schwierig vor, ein tapferes Gesicht aufsetzen zu müssen und mit Menschen konfrontiert zu sein. Das verlangt einem schon echt einiges ab. Gut, dass du noch krankgeschrieben bist, da brauchst du dir wenigstens darum keinen Kopf machen, dass du auch ja gut gelaunt wirkst.
Lass dir alle Zeit die du brauchst. Es dauert eben so labge wie es dauert, ich halte es für unnötig sich zu zwingen wieder zu arbeiten, wenn man noch gar nicht bereit dafür ist.
Ich drücke dich ganz fest

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#7

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 07.02.2022 13:24
von M0NA • 4 Beiträge | 4 Punkte

Liebe mom von Mila,

es tut mir sehr Leid, dass du dieses Schicksal auch erleiden musst.
Es ist gut, dass du und dein Mann euch Hilfe gesucht habt!

Ich habe ebenfalls eine Psychotherapie begonnen und mir hilft es tatsächlich. Habe mich lange dagegen gewehrt und mir eingeredet, dass ich sowas nicht brauche. Aber nun bin ich froh diesen Schritt gegangen zu sein.

Ich hoffe wirklich sehr, dass es dir / euch auch hilft und du wieder Lebensmut findest. Vermutlich können hier alle gut nachempfinden, wie es dir geht und wie schwer es ist das alles ertragen zu müssen!

Fühl dich gedrückt!

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#8

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 23.02.2022 14:11
von Milas mom • 88 Beiträge | 88 Punkte

Ich war heute in der KiWu Praxis um zu besprechen, was man noch tun kann um eine erneute Fehlgeburt zu vermeiden. Die Ärztin war sehr nett und hat mit mir einen Fahrplan erstellt. Ich hatte gehofft, dass es mir damit besser gehen würde, aber das Gegenteil ist der Fall! Es sollen diverse Untersuchungen gemacht werden, ggf erneute Hysteroskopie, Genetik, Gerinnung und Mikrobiologie. Das ist alles aufwändig und dauert ewig. Ich hatte so gehofft, im Sommer wenn mein 2. Neffe geboren wird wieder schwanger zu sein. Habe es bis jetzt nicht geschafft meine Schwägerin zu besuchen. Sie versteht das zum Glück, aber es schmerzt trotzdem ungemein.
Einerseits wollte ich die Zeit unbedingt für die Diagnostik nutzen, in der wir ja nun eh Verhüten müssen (es wurde uns geraten 6 Monate bis zur nächsten Schwangerschaft zu warten). Aber es kostet so viel Kraft. Und die ist immer noch sehr limitiert.
Mein Zyklus ist wieder regelmäßig, aber viel zu kurz. Was bedeutet, dass ich alle 3 Wochen flashbacks bekomme wenn die Krämpfe, die die Mens begleiten, mich an die Wehen erinnern.
Hatte eigentlich vor nie wieder die Pille zu nehmen, aber gerade ist der Gedanke die einfach durchgehend zu nehmen total verlockend… Aber meine Psychologin meint ich muss da durch, da ich nur so das Geschehen wirklich verarbeiten kann.
Es ist einfach schwer.

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#9

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 04.04.2022 16:47
von Milas mom • 88 Beiträge | 88 Punkte

Ich habe nun die ersten Untersuchungsergebnisse und muss nun entscheiden wie es weitergeht. Ich glaube nicht, dass ihr mir da viel helfen könnt, aber wer weiß. Vielleicht stand ja eine von euch schon mal vor einer ähnlichen Entscheidung oder vielleicht hilft es mir meine Gedanken hier weiter zu sortieren.
Es wurde untersucht:
- die Gerinnung: unspezifische Erniedrigung eines Proteins, keiner weiß ob das relevant sein könnte, ggf. bei erneuter SS Heparin nehmen
- Genetik: alle Chromosomen sind hübsch
- Mikrobiologie (Plasmazellen in Gebärmutterbiopsie und Vaginom): Ergebnis steht aus
- Ultraschall der Gebärmutter: 2 verschiedene Meinungen von unterschiedlichen Ärzten bezüglich eines kleinen Restes des Septums

Nun habe ich die Wahl, ob ich eine erneute Hysteroskopie machen lasse um das Septum ein drittes Mal operieren zu lassen. Es ist jetzt nur noch eine kleine Vorwölben am oberen Rand der Gebärmutter zu sehen, aber es ist halt auch nicht komplett weg. Die Einnistung hat das nicht gestört.
Wenn ich die OP machen lasse, könnten wir erst im Juni wieder probieren, da nach der OP eine Hormontherapie notwendig ist, damit sich die Schleimhaut schnell aufbaut und alles gut verheilt. Wenn ich sie nicht mache und es geht dann irgendwas schief mache ich mir vermutlich totale Vorwürfe.
Die OP ist aber natürlich auch mit Risiken behaftet, zwar nur gering, aber die sind halt da. Die Ärztin, die mich operieren würde meinte, der Nutzen würde überwiegen, es wäre aber auch nicht grob Fahrlässig wenn ich mich gegen die OP entscheiden würde.

Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. Ich finde beides doof! Hatte so sehr gehofft, sie würde sagen, eine erneute OP sei nicht sinnvoll so wie der Prof aus dem Krankenhaus. Der fand, es sehe alles gut aus und wir sollten einfach so wieder probieren.
Eigentlich habe ich bis zum 22.4. Zeit mich zu entscheiden, aber da ich wenn ich die OP machen lassen will ab dem nächsten Zyklus wieder die Pille nehmen muss und der sich gerade wie so oft 5 Tage zu früh mit Schmierblutungen ankündigt….
Habt ihr einen Rat für mich?


zuletzt bearbeitet 04.04.2022 16:47 | nach oben springen

#10

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 20.04.2022 16:53
von Nele • 859 Beiträge | 860 Punkte

Hallo,

wie habt ihr euch denn jetzt entschieden weiter zu machen? Wie geht's dir sonst?

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#11

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 20.04.2022 17:43
von Sonja Alchemilla • 127 Beiträge | 127 Punkte

Hallo Milas Mom,

vom Gefühl her würde ich die dritte OP vergessen und auch mal Richtung Progesteronspiegel schauen...

Sonnige Grüße von Sonja

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#12

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 22.04.2022 14:18
von Milas mom • 88 Beiträge | 88 Punkte

Danke, das ihr an mich gedacht habt.
Mittlerweile sind auch die Ergebnisse des Mikrobioms da und es scheint eine chronische Vaginose vorzuliegen. Es sind einige Bakterien gefunden worden, die zu vorzeitigen Wehen oder Blasensprung führen können. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum Mila so viel zu früh geboren wurde.
Ich habe diesen Befund mit meiner KiWu Ärztin besprochen. Sie hat mir trotzdem die OP angeraten und ich werde es wohl machen lassen. Bislang hat sie mich immer gut beraten. Bis zur OP müssen aber die Bakterien durch eine gute Flora ersetzt werden. Ich hoffe sehr, dass das klappt.

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#13

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 22.04.2022 15:47
von Nele • 859 Beiträge | 860 Punkte

Manchmal muss man einfach darauf vertrauen von den Ärzten richtig beraten zu werden und wenn du bisher mit ihr gute Erfahrungen gemacht hast wird es sicher der richtige Weg sein.
Wie fühlst du dich damit jetzt einen wahrscheinlichen "Grund" zu haben warum es passiert ist? Die Frage warum ich, warum ging es so aus bleibt natürlich.

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#14

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 22.04.2022 15:59
von Milas mom • 88 Beiträge | 88 Punkte

Ja, eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, dass die Frage nach dem Warum für immer unbeantwortet bleibt. Jetzt sind mit dieser Information natürlich auch die Schuldgefühle wieder da. Warum habe ich das nicht früher untersuchen lassen!!!
Ich bin super froh, dass wir es jetzt wissen und behandeln können. Das gibt mir ein gutes Gefühl für eine hoffentliche 2. Schwangerschaft. Aber es belastet mich auch zu wissen, dass es wahrscheinlich an meinem kranken Körper gelegen hat.

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#15

RE: Milas Geschichte

in Austausch der Mütter von älteren Sternchen 22.04.2022 21:12
von Nele • 859 Beiträge | 860 Punkte

Niemand rechnet ja damit, dass etwas nicht passt bevor etwas passiert. Und welcher Arzt würde schon alle Eventualitäten abklären auch wenn man es wollte. Mach dir keine Vorwürfe, ich habe mal gelesen (das hatte eine Psychologin gesagt) man hat mit dem Wissensstand von damals entschieden und gehandelt. Im Nachhinein kann man denken was wäre wenn oder hätte ich doch aber man weiß mehr und kann es nicht vergleichen. Ich frage mich auch wäre mein Sohn früher gekommen oder hätte es einen Kaiserschnitt gegeben würde er dann noch leben aber den hätte ohne Grund niemand gemacht warum auch, aber das Gedankenkarussell dreht sich einfach weiter.
Für die nächste Schwangerschaft sieht es dann auf jeden Fall gut aus wenn körperlich alles passt ich drücke dir die Daumen für alles!

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